Abel Tasman wurde im Jahr 1642 nicht sonderlich freundlich von den Einwohnern in der Golden Bay empfangen. Mir erging es hier definiv anders.
Es ist bereits der dritte Tag auf der Südinsel und es waren Tage der Begegnungen. Von Havelock reiste ich weiter nach Wharakiki Beach am nordwestlichen Ende der Südinsel und dann nach Marahau, wo ich zwei Tag blieb.
Der Campingplatz Wharakiki Beach liegt sehr abgelegen und ist nur über eine Schotterpiste zu erreichen. Zum Strand sind es von hier auch ca. 20min zu Fuß, die sich aber lohnen, denn hier kann man Begegnungen machen. So traf ich hier fast unbemerkt auf die ersten Seebären in freier Wildbahn. Sie lagen verstreut am Strand an den nahegelegen Felsen, um sich auszuruhen. Zu ihnen gesellten sich Kormorane die vom Nahrungsfang zurück kamen und Austernfischer, die bei Ablaufenden Wasser den Strand absuchten. Dazu der Naturstrand mit einer ausgeprägten Dünenlandschaft. So verging die Zeit wie im Fluge. Ein wunderschöner, ruhiger Ort.
Eine weiter Begegnung hatte ich am nächsten Morgen. Ich sollte nicht alleine Frühstücken müssen. Als ich meinen Kaffee zubereitete schnaufte es auf einmal hinter mir! Da stand also mein Frühstücksgast in der offenen Tür des Campers. Nur was konnte ich ihm anbieten? Da waren doch noch zwei Äpfel irgendwo! Also ausgepackt und hingelegt. Sie waren schwuppdiwupp weg! Danach wurde dann noch der Boden meines Campers abgeschlotzt, damit auch nichts verloren ging. Mein Müsli nahm ich vorsichtshalber lieber vom Tisch;)
Nach einem aufwischen meinerseits ging es dann nach Marahau an der Tasman Bay. Ich wollt am kommenden Tag eine Kajaktour und eine Wanderung im Nationalpark unternehmen. Die Tour hab ich bereits am Vortag Online gebucht und bezahlt, was hier in Neuseeland meistens perfekt funktioniert. Das Unternehmen Sea Kayak war meine Wahl und ich war sehr zufrieden damit. Meinen Stellplatz hatte ich auf dem Campingplatz „The Barn“. Für mich bisher einer der Besten auf meiner Reise. Alles Top organisiert, sauber, genügend Platz zwischen den einzelnen Campern, wunderschön gelegen und der Nationalpark liegt direkt vor der Tür.
Nach meiner Ankunft beschloß ich erst einmal ins Wasser zu springen. Es hier nicht zu tun fällt einem schon schwer. Leider war das verweilen im Wasser zeitlich begrenzt, da ablaufend Wasser herrschte. Nach 30min war an schwimmen nicht mehr zu denken. Außer man schwamm weiter raus, denn die Bucht ist sehr flach. Nun kam wieder die Zeit der Austernfischer, die im trockengelegten Meeresboden nach Nahrung suchten.
Am Abend ging es noch mal an den Strand, um noch ein paar schöne Fotos vom Sonnenuntergang zu machen. Dazu kam es nur nicht mehr. Zwei Pärchen aus Queenstown hatten mich in ein Gespräch verwickelt und mich spontan zu Wein und Lachs eingeladen. Es gab Produkte aus der Region, vorauf sie viel Wert legten. Es war ein sehr netter Abend mit sehr offenen und gastfreundlichen Einheimischen. Der Weg zurück zum Camp ging dann sehr leichtfüßig von statten.
Um 8:40 Uhr ging es dann am nächsten Morgen los zu einer Seekajaktour in der Tasman Bay. Wir waren eine kleine Gruppe von vier Personen inkl. unserem Guide. Die zwei weiteren Teilnehmer kamen aus Lyon. Wir alle hatten keinerlei Erfahrungen und bekamen erst einmal eine komplette Einweisung. Dann ging es los bei nur leicht rollender See. Ein Traumwetter, eine Traumbucht! Wir erreichten nach einiger Zeit von Marahau gestartet die Insel Adele Island. Ein Vogelparadies, denn hier gibt es keinerlei Fressfeinde. Man hört das zwitschern schon von weiten. Entlang der Insel erreichten wir dann die Nordspitze wo Seehunde ihr Quartier bezogen hatten. Nun ging es Richtung Festland zurück und dann passierte es. Unerwartet tauchte eine Delphinschule auf. Unser Guide führte uns in Richtung Delphine und es war ein atemberaubendes Erlebnis. Es ging leider nur alles so schnell und bis ich meine Kamera aus der wasserdichten Tasche gefischt hatte, waren sie schon wieder weitergezogen. Aber das Erlebnis bleibt!
Ein kleines Picknick in Observation Bay beendete dann unsere gemeinsame Kajaktour. Für mich hieß es nun aufzubrechen zu Fuß zurück nach Marahau. Meine französischen Mitstreiter begleiteten mich noch ein Stück mit zurück und wir hatten noch eine sehr nette Unterhaltung. Es war mir eine Freude sie getroffen zu haben!
Der Weg zurück führte nun an unzählige Traumbuchten vorbei, wo jede zum verweilen einlud. Ich macht noch einen kleinen Erfrischungsstopp in an der Apple Tree Bay bevor es dann Final zurück nach Marahau ging.
Es waren entspannte Tage im Norden des Südens! Nun geht es Morgen Richtung Westküste.








































Hallo Gunar?
das waren aber 2Tage so nach meinem Geschmack, außer Kanu fahren, Wasser ,Sonne ,Strand und viel altes Holz. Wunderschön, traumhafte Bilder und ,Füße, ??
Deine Begegnungen mit Menschen und Tieren , interessant !!
Z Zt bist du in einer tollen Gegend. Man möchte am liebsten mit machen ?
Genieße weiter deinen Urlaub und „ aufpassen „ , nicht leichtsinnig werden .
Deinen Bericht haben wir mit Begeisterung gelesen.
Liebe Grüße Mami u Papi
Hallo Gunar,
super Bilder und tolle Farben vor allem bei der KanuTour.
Da wäre ich auch gerne dabei gewesen. Auch wenn wir früher immer auf Flüßen unterwegs waren.
Es war einfach immer super.
Warm greeting from weekly XX meeting :-).
We miss you!
Cheers from Elena, Bettina, Silke, Martin, Tugce, Kee, Christel
Thanks a lot! I miss you all…. a little bit :-).
It’s gorgeous, just wonderful to be here but my home is in Germany.
Have a nice time. See you in a few week 🙂 Gunar
Hallo Gunar!
Du hast liebe Photos aufgenommen! Und gibst interessante Informationen auf ! Ich mag deine Blog und es ist eine gute Übung für mich, Deutsch zu lesen 🙂 . Wir sind jetzt in Japan and fliegen nach Hause nachste Woche, also es ist gut deine Photos zu sehen! Ich mochte schon nach Neuseeland zurück!!!
Es war auch eine Freude, dich zu treffen !
Entschuldigung für meine schlechte Deutsch! Ich habe kein Deutsch gesprochen für zehn Jahren…
Bis bald, vielleicht ! Es ist ein kleines Welt 🙂
Hallo Celine,
vielen lieben Dank 🙂 Es freut mich sehr, das dir mein Blog gefällt!
Ich hoffe ihr hattet noch schöne Erlebnisse in Neuseeland und habt noch viele in Japan.
Ich bin seit heute wieder zurück in Deutschland und nächste Woche geht es wieder zur Arbeit.
Dein Deutsch ist sehr gut und ich muss immer noch an „verdammte Schweinerei“ denken und dabei lachen.
Bis bald und liebe Grüße an Stephane!
Gunar