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Der Weg über die Cook Strait

Gefährlich, berüchtigt, eine der stürmischsten Meeresstraßen der Welt, die Cook Strait. Und was war nun…

Ich hatte mir vieles vorgestellt, wie die Fahrt über die Cook Strait wohl werden wird. Aber das es einer Überfahrt über das Schwäbische Meer (Bodensee) gleichkommt hätte ich nicht erwartet. Natürlich nur was den Seegang betrifft!

Es herrschte Wetter vom feinsten bei Windstärke 4. Die Welle lag maximal bei 2m und das merkt man bei solch einem Schiff in der Größe überhaupt nicht. Ich konnte somit die gesamte Fahrt auf dem Oberdeck der Kaitaki draußen sitzen und einfach genießen.

Aber noch mal kurz zurück, da war doch noch Wellington. Leider muss ich aber sagen, ich hab mir nur den späten Nachmittag Zeit genommen, um etwas von der Stadt zu sehen. Die Nacht davor war es etwas unruhig hinter den Dünen am Meer. Der heftige Wind hatte meinen Camper doch ganz schön zum wackeln gebracht. Um schlafen zu können musste ich dann auch noch alle Klappergeräusche von den Schränken abstellen, die sich nun auftaten. Aber der Scharf kam dennoch eindeutig zu kurz und so hab ich ihn in Wellington nachgeholt. Ein nettes Plätzchen direkt mit Blick auf die Cook Strait war der geeignete Ort. Die leichten Regenschauer luden auch nicht zwingend zu einer Stadtbesichtigung ein;) Doch am Nachmittag klarte es auf und ich machte mich auf den Weg in die Stadt. Mein Navi hatte wieder nette Schleichwege parat, um mich in die City zu bringen. Das war wieder ein spannendes Unterfangen in der bergigeren enge von Wellington.  Mein Parkplatz am Museum of New Zealand sollte auch gleich mein Nachtlager sein. Nicht unbedingt der ruhigste Ort, aber ich hatte ja mein Mittagsschlaf. So erkundetet ich von hier aus die Innenstadt und die Wasserfront, die zum verweilen einlud.

Am nächsten Morgen ging es dann zeitig zur Fähre, die mich zur Südinsel bringen sollte. Wellington nach Picton über die Cook Strait und durch den Marlborough Sound. Es war eine beeindruckende Fahrt. Ruhig und wunderschön. Vor allem die Fahrt durch den Sound! Schaut ihn euch an. Die Farbenspiele des Wassers waren ein ständiger Wechsel zwischen blau und türkis.

Nun bin ich also auf der Südinsel angekommen und bin schon kräftig am planen was ich denn alles schönes machen kann. Für heute hatte ich mir aber nichts mehr vorgenommen und hab den am Vortag gebuchten Campingplatz in Havelock angesteuert. Relaxen und was leckeres Kochen. Fisch sollte her, denn den bekommt man hier sehr gut. Bisher hatte ich nur Tarakihi. Heute wollte ich einen anderen probieren. Snapper gab es heute an der Fischtheke. Es gibt oft nicht viel Auswahl, sondern eher das was wohl grade gefangen wurde. Für mich ein kleines Festmal am heutigen Tag und die Bordküche sah hinterher aus wie ein Schlachtfeld.

Bei meinen Campingnachbarn gab es heute auch Fisch. Aber selbst gefangen und in den hier eigens eingerichteten Platz zum Fische ausnehmen filetiert. Sie waren ein wenig größer wie meine zarten Filets:)

Grüße von der Südinsel

Gunar

 

 

 

Ein Gedanke zu „Der Weg über die Cook Strait“

  1. Hallo Gunar ?
    sehr schöner Bericht und beeindruckende Bilder.
    Bei uns im Norden ist es z Zt sehr stürmisch , bei starkem Regen. Im Süden haben sie das dann als Schnee.
    Bei dir war das Wetter ja auch nicht so sommerlich.
    Gönne dir ein wenig Ruhe .❤️❤️
    Ganz lb Grüße
    Mami u Papi

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