Zum Mt. Taranaki zu kommen stand auf meiner Wunschliste ganz weit oben. Es sollte klappen und das Wetter spielte auch mit.
Der Weg zum Mt. Taranaki führt mich über den Forgotten World Highway SH43. Ein selten befahrener Highway über die endlose, grüne Hügellandschaft. Zu Beginn stand dann auch schon das erste Schild „Nächste Tankstelle in 150 km“! Ok, hier bin ich richtig. Sie führt von Traumarunui nach Stradford über4 Bergsättel und ist wirklich abgelegen. Selbst ein Abschnitt von 11 km unbefestigter Straße ist teil des Highways.
Nach knapp 2 Std und somit der Hälfte der Strecke erreicht man die Republik Whangamomona. Ja, richtig hier wird alle zwei Jahre einem Protest zu Ehren die Republik ausgerufen. Ein verträumter Ort in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
Kurz vor dem Ende des Highways suchte ich dann schon den Mt. Taranaki am Horizont. Der muss doch irgendwo sein? 2500m auf einer Ebene müssen doch zu sehen sein! Dann kurz vor Stratford zeigte er sich dann. Wow! Noch leicht eingehüllt in einen Wolkenring stand er dann da ganz solitär. Als ich näher kam zeigte er sich in seiner vollen Schönheit.
Mein Ziel nun der North Egmont Carpark von dem aus auch eine Besteigung der Mt. Taranaki möglich wäre. Oben angekommen dann Stau! Ja, man musste warten um auf den Parkplatz zu kommen. Nein, dachte ich mir und es muss Plan B herhalten. Also gewendet und ab Richtung Dawson Falls Visitors Centre. Von hier aus lassen sich auch schöne Wanderungen im Nationalpark unternehmen. Nur für eine Gipfelbesteigung eher ungeeignet. Aber das ist ja auch nicht notwendig. Die Entscheidung war richtig. Ein kleiner Parkplatz der nicht überfüllt ist und wo das übernachten auch erlaubt ist. Eine Traumhafte Aussicht!
Am Abend ging es dann noch zu einer kleinen Exkursion durch den Wald. Es ist eher ein Dschungel. Dicht und voller Leben. Vögel ohne Ende die umherfliegen. Sowas kannte ich bisher nur aus irgend welchen Tierparks. Und da, da war er wieder. Den Vogelgesang kenne ich doch! Seit Tagen begleitet mich morgens und abends dieser Gesang des einen Vogels. Es ist sehr markant durch seine Klarheit und seines Variantenreichtums. Wo steckt er nur? Ich hab ihn nicht zu Gesicht bekommen, denn in dem dichten Dschungel war er nicht auszumachen. Vor allem weil auch schon Dämmerung herrschte Aber ich werde ihn noch finden!
Der nächste Tag empfing mich mit einem Wahnsinns Sonnenaufgang, der extrem schnell vonstatten ging. Ich wartete direkt darauf als innerhalb von Sekunden der Nebel sich lichtete und alles die Sonne alles erhellte in einem rötlichen Glanz.
Ich genoss die Momente und auch mein Frühstück. Es war noch keiner wach. Alle anderen Camper schliefen noch. Herrlich!
Am Vorabend hatte ich beschlossen eine Dschungeltour durch den 7-10km breiten Waldgürtel des Mt.Taranaki zu machen. Einfach loslaufen und wandern solange es Spaß macht. 4,5 Std war ich unterwegs und traf nur 4 weitere Wanderer und auch meinen Freund den Tui, der mir an solch manchen Abend oder am Morgen seine Geschichten aus dem Busch erzählte. Ja ich hab ihn gesehen, aber leider kein Foto von ihm machen können. Aber hier könnt ihr ihn euch auch ansehen und anhören.
Die Stunden vergingen wie im Flug unter dem Blätterdach des Dschungels. Farne mehrer Meter hoch, Mose, Flechten, manche Bäume konnte man gar nicht mehr erkennen vor lauter Symbiosen – alles ineinander verwachsen. Es fehlten nur noch die Lianen. Dafür gab es aber über die verschiedenen Bachkäufe die eine oder ander Hängebrücke. Es war eine Tolle Wanderung über der immer der Mt. Taranaki thronte. Man sah ihn immer mal wieder, wenn das Blätterdach aufriss oder man die Baumgrenze erreichte. Am Ende gab es dann noch den Dawson Wasserfall inkl. dem historischen Kraftwerkshaus, das noch immer im Betrieb ist.
Normal könnte man hier viele Tage verbringen. Die Landschaft ist so vielfälltig und es gibt viele schöne Wanderwege durch den Naturpark, die nicht überfüllt sind.
Für mich hieß es aber weiterzureisen denn meine Fähre geht am 8. Januar ab Wellington und ich möchte nicht zuviel Kilometer an einem Tag mehr fahren.
In nur knapp 2 Std war ich dann auch schon wieder am Meer im kleinen Örtchen Koitiata mit einem extrem breiten und langen Strand. Ein Traum!
Ein herrlicher Sonnenuntergang beendete dann auch diesen schönen Tag für mich. Morgen geht es nach Wellington.












































Dear Gunar, lot´s of greetings from all your colleagues, we have just our weekly XXX and looked where you are now. Please keep on posting. Best greetings and Happy New Year from Tina, Martin, Kee, Silke, Elena, Tugce and Christel 🙂
Thanks a lot! I wish all of you a Happy New Year, too. I will do my best and will post my adventures 😉
Hallo Gunar,
tolle Bilder und ein super Bericht ?❣️ Wir haben uns sehr darüber gefreut .
Bin gespannt wie Wellington ist . Kannst du von den vielen Eindrücken ruhig schlafen?
Es grüßen dich Mami u Papi