So, da bin ich wieder. Endlich wieder genug Strom und Empfang.
Mittlerweile habe ich den nördlichen Bereich der Nordinsel erkundet und bin bereits wieder auf Südkurs. Ich habe meine Pläne etwas geändert, die ich daheim gemacht hatte. Es liegt einfach daran, das viele Campingplätze in der Nähe der Hotspots voll sind. Die letzten 1 1/2 Tage war ich bereits auch abseits der Hauptroute unterwegs. Was mir eindeutig besser gefällt.
Wo war ich denn nun? Von Muriwai Beach bin ich zur Bay of Islands gefahren, um mir die Waitangi Treaty Grounds anzuschauen. Ein kurzer geschichtlicher Ausflug, wie Neuseeland zur Kolonie des Britischen Empire wurde. Für mich war es ein muss und ich kann es nur jedem empfehlen. Landschaftlich ist es dort ein Traum!
Hier hatte ich übrigens ein besonderes Erlebnis. Zur Ausstellung gehörten auch eine Führung so wie eine kulturelle Veranstaltung der Māori. Ich Stand in der ersten Reihe der Veranstaltung um schöne Fotos machen zu können. Dann wurde ein Volunteer gesucht, der den Part der Engländer bei den Verhandlungen übernehmen sollte. Es traf mich, da irgendwie keiner wollte und „Nein“ sagen wollte ich auch nicht. So durfte ich vortreten und mit einer netten Māori an meiner Seite die Englische Position bei den Verhandlungen übernehmen. Ich durfte somit Auge in Auge erleben, wie die Māori ihre Verhandlungen durchführen. Kreisende Speere, Aufgerissen Augen und Drohgebärden und ich sollte nicht zurückweichen und keine Angst zeigen. Alles gut gemeistert! Dann wurde mir ein Blatt auf den Boden gelegt, welches ich aufheben und ehrfurchtsvoll wieder zurücktreten durfte. Dann wurde ich und alle Abwesenden ins Haus gebeten. Hier musste jeder Chiefs seine Rede halten. Ich auch. Toll, was sollte ich sagen 🙂 Aber egal, einfach schwätzen auf gut schwäbisch gesagt. Nachdem ich das dann auch überstanden hatte bekam ich einen Ehrenplatz 🙂 Es wird mir in Erinnerung bleiben!
Nach dem Erlebnis ging es dann nach Maitai Bay. Ein etwas abgelegenere Campingplatz auf einer Landzunge der von zwei traumhaften Buchten umgeben ist. Der Maitai Bay und der Waikato Bay.
Am nächsten Morgen ging es dann weiter an die Nordspitze nach Cape Reinga. Hier wollte ich auf einen der nächst gelegenen Campingplätze Übernachten. Beide voll und dann hab ich beschlossen mir nur das Cape anzusehen. Auch am Cape waren Menschenmassen! Eine kleine Völkerwanderung. Nein, das ist nicht was ich möchte und hab beschlossen mich mehr Abseits zu bewegen. Ich hoffe es klappt. Zumindest meine nächste Unterkunft die ich mir heraus gesucht hatte war der private Campingplatz Travellers Hut abseits der Hauptstrecke. Ja, es war wirklich Abseits. Ich hatte mir eine tolle Strecke durch die Berge, schön gemütlich herausgesucht. Auch mein Navi spiele mit. Nur, das es sich hier zur Hälfte um eine Schotterstecke durch die Berge handelte wusste mein Navi und ich nicht. Ich kann nur sagen, viele werden hier mit einem Camper nicht gefahren sein. Die Stecke von Takahue nach Herekino war schon abenteuerlich und ich war froh sie hinter mich gebracht zu haben. Aber es war nun wenigstens Abseits, so wie ich es wollte 🙂
Der Campingplatz Travellers Hut ist eine Farm mit Pferd, Enten und Kühen und sehr netten Gastgebern. Mit mir waren wir nur zwei Gäste und es war sehr, sehr ruhig. Heir kann ich auch nur eine Empfehlung aussprechen!
Am nächsten Tag ging es dann an der Westküste weiter zum Waipoua Kauri Forest, wo der größte Kauri Baum steht. Die Anfahrt an der Westküste war herrlich. Kaum Verkehr und eine sehr Abwechslungsreiche Landschaft. Kulturlandschaft in Abwechslung mit Wäldern, die immer dichter wurden. Auch das Wolkenspiel am Himmel passte heute sehr gut dazu. Angekommen im Urwald kam dann der erste Regen. Nass wurde ich aber nicht, da der Wald so Dicht ist. Den Wald darf man nur auf einen abgesteckten Weg betreten und auch vor- und nach dem Betreten müssen die Schuhe gereinigt werden.
Weiter Richtung Süden bin ich nun auf einen abgelegenen Campingplatz Tinopai Caming Ground gelandet. Bryan, den ich gestern schon wegen einem Stellplatz mit Strom angeschrieben hatte, hat mir eine schönen Stellplatz mit Blick auf die Komiti-Bucht zugeteilt. Nun hab ich wieder Strom und auch Empfang um wieder am Blog arbeiten zu können.
Wohin es morgen geht…., das weiß ich noch nicht. Das werde ich heute Abend entscheiden.
Ach so, Happy New Year wünsche ich allen!
Gruß Gunar




































Hallo Gunar,
einfach traumhaft ! Es ist schön , dass wir dich begleiten können . So sehen wir wie wunderschön Neuseeland ist . Genieße deine Zeit und lass und noch ein Weilchen mit dir reisen. In Gedanken
begleiten dich so wie so .
Passe weiterhin gut auf dich auf .
Mami u Papi
❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️
Hallo Gunar,
es macht richtig Spaß dein Blog zu lesen. Auch die Fotos,einfach klasse.Hast ja
schon einiges erlebt.Besonders gefällt mir das Foto mit dem Maori ?.Freue mich
schon wieder auf morgen.
deine Schwester Christa?
Hallo Gunar,
auch ich begleite dich und freue mich über deine erlebnisreichen Berichte.
Die Bilder zeigen, wie schön es dort ist.
Ich wünsche dir auch weiterhin eine schöne Zeit und nätürlich ein
Frohes neues Jahr.
Liebe Grüße aus Osterwald Gabi ?
Hallole ihr Lieben, viele lieben Dank! Das wünsche ich euch natürlich auch.
Hallo Gunar,
auch mir gefällt das Bild mit dem Maori am besten. Erinnert mich irgendwie an „Brüllender Löwe“ im Yoga,
aber daran habt ihr sicher nicht gedacht.
Ja, mir gefällt es auch. Nur so zu schauen wie ein der Löwe beim Yoga, das konnte ich nicht. Muss ich noch üben.